Kategorie: Gabriel-Grüner-Stipendium

  • 2022 | Wir sehen uns in Tbilissi

    2022 | Wir sehen uns in Tbilissi

    Text: Helena Weise, Fotos: Paulina Metzscher

    Erschienen in Das Magazin (Schweiz), 30.09.2022

    Drei junge Menschen kehren Russland den Rücken und suchen in Georgien Zuflucht: vor Putin, dem Krieg, ihrer eigenen Staatsbürgerschaft. Der eine flüchtet sich in die Gegenwart. Der andere findet Heimat in der Freiheit, die ihm Russland verwehrte. Die dritte verliert sich im Exil.

  • 2021 | Gefährliche Liebe

    2021 | Gefährliche Liebe

    Text: Karolina Kaltschnee, Fotos: Jasmina Hanf

    In Polen bedrohen rechte Schläger und konservative Politiker Menschen, die außerhalb traditioneller Familienmodelle mit Mann, Frau und Kind leben. Doch statt sich vom Hass einschüchtern zu lassen, outen sich immer mehr Schwule, Lesben und trans Personen.

  • 2020 | Das Vermächtnis

    2020 | Das Vermächtnis

    Text: Laura Salm-Reifferscheidt, Fotos: Nyani Quarmyne

    Die Songor-Lagune in Ghana ist Lebensgrundlage für rund 60 000 Menschen. Das Salz, das sich in dem flachen Gewässer formt, war immer Gemeingut. Doch Profitstreben hat das Gleichgewicht der Lagune und seiner Bewohner aus dem Lot gebracht.

  • 2019 | Die Stadt der Deportierten

    2019 | Die Stadt der Deportierten

    Text: Viktoria Morasch, Fotos: Matilde Viegas

    Die Stadt Karaganda in der Steppe von Kasachstan beruht auf einem der größten Verbrechen der Stalin-Ära, zusammengewürfelt aus unzähligen Kulturen. Ein Ortstermin bei Menschen, die versuchen, ihre Vergangenheit zu bewältigen.

  • 2018 | Die Seeräuber

    2018 | Die Seeräuber

    Text und Fotos: Marius Münstermann

    Erschienen in Science Notes Nr. 4

    Europas Fangflotte und illegale Trawler aus China plündern die Gewässer vor der Küste Westafrikas. Doch das kleine Gabun hat die radikalen Meeresschützer von Sea Shepherd ins Boot geholt. Ihre Patrouillen liefern seltene Einblicke in eine Milliardenindustrie. Aber stoppen sie tatsächlich die Überfischung?

  • 2017 | Aufstieg von ganz unten

    2017 | Aufstieg von ganz unten

    Text: Nicole Graaf, Fotos: Sudharak Olwe

    Mehrere Wochen lang begleiteten Nicole Graaf und Fotograf Sudharak Olwe einen Müllmann aus Mumbai in Indien, der zur Kaste der Unberührbaren zählt, inzwischen fünf Hochschulabschlüsse besitzt und als Doktorand am renommierten Tata Institut für Sozialwissenschaften arbeitet. Die Geschichte eines Aufstiegs durch Bildung, so märchenhaft, als hätte Bollywood sie erfunden. Doch die Recherchen des Teams förderten auch Widersprüchliches zu Tage.

  • 2016 | Päng, Päng in Polen

    2016 | Päng, Päng in Polen

    Text: Christina Schmidt, Fotos: Lennart Helal

    Um sein Vaterland zu retten, braucht man: Helm, Uniform, Handschuhe, Mütze, Tarnfarbe für das Gesicht, eine Weste mit ausreichend Taschen, Stift und Zettel, Nadeln, Pflastern, eine Krankenversicherung. Und eine Waffe. Um sein Vaterland zu retten, braucht man: Einen polnischen Pass, ein Szenario im Kopf, in dem Freunde und Eltern angegriffen werden, eine Idee davon, wer diese Angreifer sein könnten – und Angst vor ihnen, aber nicht zuviel. Und zwei Tage Zeit.

  • 2015 | Vergissmeinnicht

    2015 | Vergissmeinnicht

    Text: Martin Theis, Fotos: Jakob Schnetz

    Erschienen in Dummy Nr. 54

    Bedrohung ist Normalität in Bergkarabach, einer autonomen Region zwischen Armenien und Aserbaidschan. Zu Sowjetzeiten wurde das Gebiet von Aserbaidschan verwaltet, Armenier und Aserbaidschander lebten nebeneinander. Ethnische Konflikte eskalierterten 1988 in Massaker an Armeniern, im folgenden Bürgerkrieg starben Zehntausende. Schließlich schlugen die Armenier die Aserbaidschander in die Flucht. Seit 1994 herrscht ein Waffenstillstand, der seinen Namen kaum verdient.

  • 2014 | Passport Heroes

    2014 | Passport Heroes

    Text: Karen Naundorf, Fotos: Luca Zanetti

    Erschienen in Das Magazin (Schweiz) 46/2015

    Die Organisation Peacewatch verschickt freiwillige Menschenrechtsbeobachter aus Europa nach Kolumbien. Unter ihnen: Studenten, Rentner, Lehrer. Ihre Waffe: sehen und gesehen werden. Ihr Schutz: der Reisepass.

  • 2013 | Die verlassenen Frauen von Tadschikistan

    2013 | Die verlassenen Frauen von Tadschikistan

    Text: Yasemin Ergin, Fotos: Marcel Mettelsiefen

    Die Armut treibt Generationen tadschikischer Männer als Gastarbeiter nach Russland. Die Last im Land liegt auf den Schultern der Frauen.

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